Für Auswanderer und Auswanderwillige: Was diese in der Corona-Krise jetzt unbedingt beachten sollten

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Alles anders durch COVID-19

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Mit einem Leben im Ausland verknüpfen viele Deutsche positive Vorstellungen. Und ja: Ein Leben in einem anderen Land kann durchaus schön und bereichernd sein. Doch es birgt teilweise auch Tücken und Herausforderungen, die es zu meistern gilt – sonst endet man schnell als gestrandete Existenz. An diesen Aspekt erinnert die Coronavirus-Pandemie gerade allzu schmerzhaft, erklärt Jürgen Büttner in seinem Beitrag für den Smart Investor. Ohne Job wird‘s oft eng Eine der wichtigsten Lehren ist wohl jene, dass Zugewanderte oft mit als Erste den Job verlieren, wenn es auf dem Arbeitsmarkt eng wird. Für EU-Bürger mit Wohnsitz im europäischen Ausland mag das wegen des Gleichbehandlungsgrundsatzes weniger ein Problem darstellen – in den meisten anderen Konstellationen hingegen schon. Zu tun hat das auch damit, dass in Krisen oft zuerst unterdurchschnittlich bezahlte Dienstleistungsjobs wegfallen. Das führt dann wiederum meist dazu, dass die Betroffenen ihr Gastland verlassen müssen, denn ohne Arbeit ist ein Leben vor Ort einfach nicht mehr finanzierbar.

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Verschlechtert haben sich aufgrund der Pandemie dieses Mal sogar jene Arbeitsmärkte in Ländern, die lange in Sachen Konjunkturentwicklung sehr gut dastanden. So hat Australien mit der ersten Wirtschaftskrise seit fast 30 Jahren zu kämpfen, und auch die kanadische Wirtschaft ist schwer getroffen. In Down Under fordern Politiker deswegen bereits Kürzungen der Einwanderungszahlen. Sie argumentieren dabei, dass die Beibehaltung des gleichen Einwanderungsniveaus australischen Arbeitnehmern schaden würde. In Kanada dagegen sind bisher kaum Diskussionen zur Einwanderungspolitik nach der Pandemie zu vernehmen. Allerdings schlug der Einwanderungsminister kürzlich vor, dass die Bundesregierung sich weiterhin dafür einsetzen sollte, Einwanderer aufzunehmen, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen. Ausländer als Sündenböcke In diesem Zusammenhang muss man sich auch vergegenwärtigen, dass man als Ausländer, der kein Geld mehr verdient, plötzlich eher als Last denn als Hilfe gilt. Bei klammen Staatskassen fragen sich Einheimische jedenfalls erfahrungsgemäß schnell, warum Ausländer Unterstützungszahlungen erhalten sollen. In den USA beispielsweise hat Präsident Trump die vorübergehende Aussetzung von Einwanderung per Green Card auch damit begründet, dass Jobs und medizinische Ressourcen angesichts der Pandemie für Amerikaner bewahrt werden müssten. Mitunter bekommen Ausländer zudem von Politikern auch den Schwarzen Peter zugeschoben, wenn es kriselt: In Ungarn etwa macht Regierungschef Orbán die Ausländer für die Verbreitung von COVID-19 verantwortlich. Dieser Vorwurf ist dem Lebensgefühl der Beschuldigten sicherlich nicht zuträglich

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Deutlich gemacht hat die jetzige Krise auch, wie elementar wichtig es für im Ausland lebende Menschen ist, auf Reisefreizügigkeit bauen zu können. Schließlich gibt es in den meisten Fällen immer wieder Dinge, die es in der alten Heimat zu erledigen gilt. So hat der Autor aufgrund eines Todesfalls in der Familie seiner Frau inzwischen die deprimierende Erfahrung einer Onlinebeerdigung mitgemacht, weil aufgrund geschlossener Flughäfen keine physische Präsenz vor Ort zu realisieren war. Lahmgelegte Bürokratie Weniger dramatisch, aber ebenfalls ärgerlich ist es, wenn eine Krise wie COVID-19 die Auswanderungspläne zumindest vorübergehend lahmlegt. So hat etwa die Schweiz die Bearbeitung von Anträgen auf Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für Bürger des Europäischen Wirtschaftsraums mit Ausnahme von Spezialisten in Schlüsselberufen des Gesundheitssektors bis zum 15. Juni 2020 ausgesetzt. Visa- und Genehmigungsanträge werden nur in familienbedingten Härtefällen akzeptiert, wobei aber immerhin jüngst für den 15. Juni die vollständige Öffnung für die Grenze zu Deutschland angekündigt wurde

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Abzuwarten bleibt, wie viele Menschen sich verglichen mit bisher bei wieder normaler Bewegungsfreiheit für die Option eines Lebens im Ausland entscheiden bzw. in ihre früheren Domizile zurückkehren. So sollen Berichten zufolge seit Ausbruch des Coronavirus rund 1,5 Millionen Ausländer Spanien verlassen haben, darunter jene mit einer Ferienimmobilie oder auch Studenten. Eine Rückkehr erschwert zumindest Berufstätigen in vielen Ländern wie Spanien oder Italien die dürftige Wirtschaftslage. Jobs sind nicht zuletzt im brachliegenden Tourismussektor Mangelware, was in diesem Bereich tätigen potenziellen Zuwanderern einen Neustart schwer macht. Gute Krankenversicherung wichtig Als Bremse für die Bereitschaft zum Auswandern könnte auch die Erkenntnis wirken, dass man bei Notfällen nicht in allen Gesundheitssystemen gut aufgehoben ist.

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Selbst ein Industrieland wie Italien war mit einer Krise wie dem Coronavirus überfordert – und das gilt erst recht für viele weniger gut entwickelte Staaten. Die Außenwirtschaftsexperten von Germany Trade & Invest schreiben dazu: „Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern investiert Italien zu wenig in das Gesundheitswesen. Im Jahr 2018 waren es nur 6,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, während Frankreich 9,3 Prozent und Deutschland 9,5 Prozent in die Hand nahmen. Da die italienische Bevölkerung aber vergleichsweise alt ist, hätten die Investitionen höher als in anderen Ländern sein müssen.“ Abgesehen davon ist durch COVID-19 erneut ersichtlich, wie wichtig eine gute Gesundheitsversicherung gerade für Auswanderer ist. Wer seit Jahren im Ausland lebte und nur im bisherigen Gastland krankenversichert war, hat bei einer überraschenden, kurzfristig erzwungenen Rückkehr in das Heimatland vielleicht keinen Versicherungsschutz mehr. Eine solche Konstellation kann aber ernsthafte negative Konsequenzen nach sich ziehen.

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Fazit Das Coronavirus zeigt, wie verletzlich viele Auswanderer bei unerwarteten Krisen sind. Es ist ratsam, diese Erkenntnis für eine Überprüfung des eigenen Status zu nutzen. Dabei geht es um grundsätzliche Punkte wie Krankenversicherung und Altersvorsorge, aber auch um einen zumindest gedanklichen Plan B für den Fall, dass eine Situation entstehen sollte, in der man gezwungen ist, die Zelte im Ausland abzubrechen. Autor: Jürgen Büttner

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